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Der Austausch zwischen der Adolf-Reichwein-Schule, Marburg, und dem israelischen Jugenddorf Ayanot wurde diesmal in einer besonderen Form fortgesetzt: Statt sich gegenseitig an ihrem jeweiligen Heimatort zu besuchen, reisten beide Schülergruppen nach Brandenburg. Wieder gab es ein ereignisreiches – und bei der Hitze manchmal erschöpfendes – Programm, zu dem erneut auch der Bundestag gehörte. 

Mit Spielen zum Einstieg und Brainstorming zur Ideensammlung näherten sich die Jugendlichen sowohl einander als auch dem Projektthema „Dreams“ an: Was sind Träume, Wünsche und Visionen?

Die Jugendlichen, die größtenteils Film als Schwerpunkt haben, besuchten für einen Tag die Babelsberger Studios, in denen Träume Realität werden. Die Vision bei der Planung der Räumlichkeiten des Jüdischen Museums brachte ihnen eine der Betreuerinnen, eine isralische Architektin, näher, die auch bei der vielseitigen Diskussion um das Holocaustdenkmal Impulse lieferte. Individuelle Träume wiederum konnten beim gemeinsamen Shopping erfüllt werden, während der nahe gelegene See mit seiner Wasserskianlage für die allermeisten eine ganz neue Freizeiterfahrung bot.

Dass die Jugendlichen in der Gruppenunterkunft weitgehend selbst ihre Versorgung organisieren mussten, erwies sich – für viele durchaus überraschend – als weiterer Pluspunkt: Das gemeinsame kreative Entwickeln der Menüpläne bereitete ihnen viel Freude. Alle konnten sich mit ihren Vorlieben und Rezepten, aber auch Allergien einbringen in das deutsch-israelische Kochabenteuer.

Verwirklicht wurde das Projekt mit Förderung von ConAct und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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