Kinder- und Jugend-Aliyah e.V.

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Hinter den Jugendlichen aus Hadassah Neurim und Kiel liegt eine vielfältige, spannende und verbindende Woche. Nachdem die Jugendlichen der Kieler Hebbelschule als erste ihr Partnerjugenddorf Hadassah Neurim und das Land Israel näher kennenlernten, erdundeten beim Rückbesuch die jungen Israelis zusammen mit ihren Gastgebern Deutschland.

Die Jugendlichen, die alle im Wassersport aktiv sind, trafen wieder unter dem aktuellen Projektmotto „Die Jugend gestaltet die Zukunft – Building a Better Future“ zusammen. Auf dem Programm standen nun u.a. Segeln, gemeinsame Projekte, die Spurensuche nach jüdischen Verbindungen in Kiel, ein Kabbalat Shabbat in der Synagoge am Schrevenpark und ein Ausflug nach Hamburg. Der Segelsport erwies sich wieder als besonders geeignet, um gegenseitiges Vertrauen und ein solidarisches Miteinander zu fördern. Zudem machte es den Teilnehmenden einfach Spaß, die Naturgewalten und das Wasser hautnah mit dem Boot zu erleben, ihre eigenen Grenzen auszutesten und Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.

In der Gedenkstätte Mahnmal Kilian im 1943 errichteten „Flandernbunker“ bearbeiteten die Jugendlichen in gemischten Kleingruppen die Themen Geschichte, Umwelt, Essen und Freundschaft. Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Israel und Deutschland wurden intensiv diskutiert. Es war eine Gelegenheit, in den verschiedenen Bereichen des Lebens in den Austausch zu treten, voneinander zu lernen und am Ende das Erlebte, Erfahrene und Verarbeitete festzuhalten.

Der Besuch des jüdischen Friedhofs, der die lange jüdische Verbindung mit Kiel zeigt und gleichzeitig ein Ort der Ruhe und Besinnung ist, stärkte die Verbindung der Jugendlichen. Der gemeinsame Kabbalat Shabbat mit Gottesdienst und anschließendem Essen in der Kieler Reformsynagoge war eine besondere Gelegenheit nicht nur für die deutschen Teilnehmer und gehörte zu den Höhepunkten des Programms.

Der Austausch hilft den Jugendlichen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen, bietet Zugang zu den vielfältigen Traditionen und macht aus Fremden Freunde für die Zukunft.

Das Projekt wurde verwirklicht mit der Förderung von ConAct und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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