Endlich war es wieder so weit: Auf Einladung der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg konnte erneut eine Gruppe Jugendlicher aus dem Jugenddorf Nachlat Yehuda, die dort schulbegleitend eine Einstiegsausbildung im Feuerwehrbereich absolvieren, für eine Woche die Arbeit der deutschen Feuerwehr kennenlernen und praktische Erfahrungen sammeln.
Die Ausbilder der Feuerwehrschule hatten ein herausforderndes Programm mit zahlreichen Trainingseinheiten zusammengestellt: Türen im Brandfall aufbrechen, Menschen aus Unfallfahrzeugen retten, Brände in ganz unterschiedlichen Szenarien löschen. So bauten die Jugendlichen nicht nur ihre fachlichen Fähigkeiten aus, sondern stärkten auch ihr Verantwortungsbewusstsein und ihr Selbstvertrauen. Ergänzt wurde der Ausbildungsteil von kulturellen und sportlichen Aktivitäten wie Klettern, Kanufahren, einem Ausflug auf die Wasserkuppe oder auch einem Besuch im „Shalom Europa“ der jüdischen Gemeinde Würzburg, wo die Jugendlichen vieles über jüdisches Leben in Deutschland erfuhren.
Wie wichtig dieses Projekt gerade heute ist, zeigte auch der Besuch von Elias S. Jungheim, akademischer Leiter des israelischen Generalkonsulats in München. Sein Fazit: „Solche Begegnungen sind die Basis von Verständnis, Dialog und Freundschaft.“