AKTUELLES

Austauschprojekt Marburg - Ayanot
Eine Stadt lernt man am besten kennen, wenn man sie selbst erkundet - das gilt auch für Tel Aviv. Die Gelegenheit dazu hatten zwölf Schülerinnen und Schüler der Adolf-Reichwein-Schule (Marburg) gemeinsam mit ihren israelischen Austauschpartnern aus dem Jugenddorf Ayanot. Bei einem interaktiven Stadtspiel zum Thema „Verantwortung“ lernten sie mit Aufgaben und Vorträgen die Gegenwart und Vergangenheit Tel Avivs kennen.

Dieses Stadtspiel war Teil eines Begegnungsprogramms zwischen Jugendlichen aus Marburg und Ayanot, einem Jugenddorf südlich von Tel Aviv. Dies ist die dritte Runde des Projekts, das jeweils aus einem Besuch in Marburg und einem in Ayanot besteht. Bereits im vergangenen Herbst waren die Israelis bei ihren deutschen Partnern zu Gast, bei denen sie auch untergebracht waren. Die Wiedersehensfreude am Flughafen Tel Aviv war daher besonders groß.

Die aktuelle Austauschrunde hatte das Thema „Verantwortung“. Es zog sich durch das Programm der gesamten Woche in Israel, in der die Jugendlichen Land, Kultur, Gesellschaft und Alltagsleben kennenlernten. Die gesammelten Eindrücke wurden anschließend in Kurzfilmen verarbeitet, die die Jugendlichenin vier gemischten Teams gemeinsam konzipierten, umsetzten und natürlich zum Abschluss öffentlich vorführten.

Auf unserer Facebook-Seite zeigen wir zwei der Abschlussfilme sowie Impressionen vom Programm während der Begegnung.

Das Projekt wurde gefördert von ConAct und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Elektro-Auszubildende aus Kfar Galim

Noch wahrend der Tournee des Kammerensembles kam bereits die nächste israelische Jugendgruppe zu einer Praktikumswoche nach Frankfurt. Vom 8. bis 15. April waren Heranwachsende aus Kfar Galm, die schulbegleitend eine Ausbildung im Elektrobereich absolvieren, Gäste der Handwerkskamer Rhein-Main.

Schwerpunkt des Besuchs war wie gewohnt der Unterricht bei den deutschen Elektro-Meistern in den modern ausgestatteten Werkstätten der Handwerkskammer. Aber die Jugendlichen bekamen auch die Gelegenheit, in einige andere Handwerkszweige hineinzuschnuppern und sich an deren typischen Werkzeugen zu erproben. Dass es beispielsweise in der Schreinerwerkstatt eine ganz eigene Herausforderug ist, aus Holz einen sauberen Schlitz herauszustemmen, stellten sie dabei schnell fest.

Spiel, Spaß und Bildung erlebten die Jugendlichen dann im Experiminta ScienceCenter, dem Mitmachmuseum in Frankfurt. Ob schiefe Ebene oder Hebelwirkung, Lichtbrechung oder Schwingungsfeder, was in der Schule oft trockener Unterricht ist, konnte hier an vielen Stationen praktisch ausprobiert werden.

Beim Abflug nahmen die Heranwachsenden reiche Erfahrungen mit in ihr Jugenddorf: Neben dem speziellen fachlichen Gewinn sehen sie den Wert und die Vielfalt ihres gewählten Berufs nun mit neuen Augen und gewinnen daraus Motivation für ihren eigenen beruflichen Lebensweg.
Count of comments: 0
Posted on 16 May 2019 by admin

Powered by CuteNews


Startseite
Historie
Heute
Helfen
Bilaterale Projekte
Soziales Praktikum
Aktuelles
Kontakt
Impressum
Datenschutz