AKTUELLES

Tournee des Kammerensembles der Jugend-Aliyah
Vom 2. bis 10. April 2019 kommt wieder ein Kammerensemble der Kinder- und Jugend-Aliyah aus Israel zu einer Konzertreise nach Deutschland.

Elf junge Musiker und Sänger stellen unter der Leitung von Dirigent Dr. Lev Arstein die kulturelle Vielfalt der israelischen Gesellschaft musikalisch vor. Die Zuwanderer aus allen Ländern der Welt haben auch die Musik vielfältig geprägt und Neues entstehen lassen.

Mit klassischen Instrumenten und Gesang werden historische Werke aus den Ursprungsländern dargeboten, alte osteuropäische Klänge sowie Melodien, die in Israel aus dem Schmelztiegel der Kulturen entstanden sind. Diese Lieder sind westlich wie auch orientalisch geprägt und reichen von den frühen Jahren der Staatsgründung bis in das heutige moderne Israel.

Die Jugendlichen des Kammerensembles leben in verschiedenen israelischen Jugenddörfern. Sie sind Teil des philharmonischen Orchesters der Kinder- und Jugend-Aliyah, in dem Heranwachsende aus etwa 25 verschiedenen Jugenddörfern miteinander musizieren. Bereits zum 12. Mal kommt nun das Kammerensemble als Repräsentant des Orchesters nach Deutschland auf Tournee.

Neben geschlossenen Veranstaltungen mit Konzerten in Frankfurt, Baden-Baden, Baisingen, Filderstadt, gibt es folgende öffentliche Auftritte:

2. April, 19 Uhr, Wiesbaden
Saal im Roncalli-Haus, Friedrichstr. 26-28

3. April, 19:00 Uhr, Darmstadt
Evangelische Stadtkirche, An der Stadtkirche 1

5. April, 19 Uhr, Tübingen
Stiftskirche, Holzmarkt 1

7. April, 16 Uhr, Stuttgart
Jüdische Gemeinde, Hospitalstr. 36
Posted on 21 Feb 2019 by admin
Werden Sie Chanukka-Pate!
Wie alle jüdischen Kinder freuen sich auch die 19.000 Kinder in unseren Jugenddörfern auf Chanukka:

Sie schmücken ihre Zimmer, backen Latkes und Suvganiot und üben Chanukkalieder und Theaterstücke.

Helfen Sie, dass diese Kinder die große Freude erleben dürfen, einen kleinen Wunsch erfüllt zu bekommen – ein Geschenk zu Chanukka.

Werden Sie Chanukka-Pate für eines oder mehrere Kinder: Mit einer Spende von 30 Euro pro Kind schenken Sie Licht und Freude und die Kinder wissen, dass sie nicht vergessen sind..

Postbank Frankfurt,
IBAN: DE14 5001 0060 0032 0106 08
BIC: PBNKDEFF
Posted on 30 Nov 2018 by admin
"Darf ich mitspielen?"
Am Sonntag, 26. August, startete unser außergewöhnliches Theaterprojekt "Darf ich mitspielen?" – Identität, Zugehörigkeit, Ausgrenzung. Die Teilnehmer, die für fünf Tage in Diez zusammentrafen, gehörten drei verschiedenen Gruppen an: jüdische Jugendliche, die in Jugenddörfern in Israel leben und teils unterschiedliche Zuwanderungshintergründe haben, Angehörige der Sinti/Roma, die in Deutschland leben, sowie Jugendliche der deutschen Mehrheitsbevölkerung, Schüler der Anne-Frank-Schule, Frankfurt.

Ziel des Projekts war es, einerseits in gemeinsamen Aktivitäten und Theaterworkshops in einen Dialog zu treten und Unterschiede und Gemeinsamkeiten der drei Gruppen bewusst zu machen, die Jugendlichen aber andererseits zu ermutigen, aus ihren Gruppen herauszutreten, sich individuell darzustellen und in neuen Konstellationen Gemeinsamkeiten untereinander zu finden. Ihre Erfahrungen, Erlebnisse und Erkenntnisse setzten die Jugendlichen in schauspielerischen Szenen um und präsentierten sie zum Abschluss des Workshops öffentlich in der Aula der Anne-Frank-Schule.

Alle Jugendlichen ließen sich auf dieses Theaterexperiment sehr bereitwillig ein und arbeiteten konstruktiv mit. Die Teamaktivitäten, u.a. im Kletterpart oder beim Kanufahren, waren für viele Neuland, doch die Gemeinschaft motivierte sie, sich zu überwinden und an den Aktivitäten teilzunehmen.

In den Fragebögen, in denen die Jugendlichen ihr Feedback zu dem Projekt geben konnten, drückten alle ihre Zufriedenheit mit der Teilnahme aus. Sie hoben hervor, dass es für sie wichtig war, neue Menschen aus anderen Gruppen kennengelernt zu haben und damit Barrieren abzubauen. Für die Sinti/Roma war es eine besondere Erfahrung, eine solche gemeinsame Reise zu unternehmen, und sie begeisterten sich für das Theaterspielen. Ein wesentlicher Gewinn dieser Woche für die Schüler der deutschen Mehrheitsgesellschaft war die Bereitschaft, sich selbst zu öffnen, und die Erfahrung, dadurch auch ein anderes Selbstbewusstsein zu entwickeln. Viele von ihnen drückten ihren Vorsatz aus, sich schneller auf Neues einlassen zu wollen, weil die Zeit so schnell vergehe und sie Chancen sonst nicht voll nutzen könnten. Die Israelis wiederum erlebten ein anderes Land und eine andere Kultur und entwickelten neue Freundschaften. Für das Projekt waren sie ein wichtigen Katalysator, begegneten sie doch den beiden anderen Gruppen vorbehaltloser und konnten dadurch als Brückenbauer dienen.

Die Abschlussvorführung vor Publikum sorgte zwar bei einigen Jugendlichen im Vorfeld für Unsicherheit, war jedoch ein pädagogischer Kernbaustein, damit alle Teilnehmer, auch und gerade die weniger extrovertierten Persönlichkeiten, möglichst viel für die eigene Entwicklung aus dem Workshop mitnehmen konnten.

Fazit: Ein Pilotprojekt, das viele Anregungen, Anstöße und Erkenntnisse geliefert hat.
Posted on 23 Aug 2018 by admin
Projekte 2018
Äthiopisches Tanz- und Theater-Ensemble
Neuer Termin - neues Stück: Wie schon angekündigt kommt in diesem Jahr das Äthiopische Tanz- und Theater-Ensemble nach Deutschland. Im Gepäck haben die 12 Jugendlichen ein völlig neues Stück, und auch der Termin der Tournee verschiebt sich.

Elektro- und Kfz-Auszubildende in Frankfurt
Zwölf Elektro-Auszubildende aus dem Jugenddorf Kfar Galim werden im April zu einem einwöchigen Ausbildungsbesuch nach Frankfurt kommen. Dies ist das 10. Mal, dass die Handwerkskammer Rhein-Main Jugendliche, die eine Ausbildung im Elektrobereich absolvieren, beherbegt und ihnen Gelegenheit gibt, sich im intensiven Unterricht durch einen deutschen Meister an neuen Geräten und Methoden zu beweisen. Die Vielfalt des Elektro-Handwerks wird so unmittelbar erfahrbar und spornt die Jugendlichen an, sich noch mehr in ihrem gewählten Ausbildungsberuf zu engagieren und die Erfahrungen in Deutschland für ihre weitere berufliche Laufbahn zu nutzen.

Der Ausbildungsbesuch der Kfz-Auszubildenden bei der Landesfachschule des Kfz-Gewerbes Hessen wird in diesem Jahr nicht im Frühling stattfinden, sondern im Herbst, voraussichtlich in der letzten Oktoberwoche.

Deutsche Polizeiabsolventen, israelische Polizeiauszubildende
In eine neue Runde gehen die Kooperationen mit der Polizei von Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen: Im Juli und August kommen Jugendliche, die in den Jugenddörfern Kannot, Nir Ha'emek und Hodayot eine Einstiegspolizeiausbildung absolvieren, für eine Woche nach Deutschland und erleben bei ihren jeweiligen Gastgebern Training, Aufgaben und Arbeitsmethoden sowie die Strukturen der deutschen Polizei. Schon zuvor, im Juni und Juli, reisen die rheinland-pfälzischen bzw. sächsischen Polizeiabsolventen nach Israel in ihr Partner-Jugenddorf (Nir Ha'emek und Kannot). Neben den Kontakten im Jugenddorf werden sich die deutschen Ordnungshüter ein Bild von der Arbeit ihrer Kollegen in Israel machen.

Feuerwehr
Fortgesetzt wird auch die im letzten Jahr erst begonnene Kooperation mit der Feuerwehrschule Würzburg. Im Sommer kommen 12 Jugendliche, die im Jugenddorf Nahlat Yehuda eine Einstiegsausbildung im Feuerwehrbereich absolvieren, nach Würzburg zu einer Trainingswoche. Grundlegende Methoden des Feuerwehralltags in Deutschland, aber auch spezielle Einsatzszenarien können im hochmodernen Schulungszentrum oder in anderen Einrichtungen der bayerischen Feuerwehr (wie z.B. der Bergwacht in Bad Tölz) praxisnah geübt werden.

Jugendbegegnungen in Marburg und Ayanot
In Marburg trafen sich im November 2017 Teilnehmer der Adolf-Reichwein-Schule und Jugendliche aus dem Jugenddorf Ayanot. Dies war die erste Begegnung eines Multimediaprojekts, bei dem die Schüler unter dem Thema „Geborgenheit - Mein sicherer Platz“ ihre jeweiligen Lebensräume und -umstände erkunden und diskutieren. Breit gefächert waren die Bereiche, aus denen die Jugendlichen Einzelheiten erfuhren, wie z.B. der Wald als Natur- und Kulturlandschaft, der gleichzeitig Wirtschaftsfaktor ist; die jahrhundertelange Knochenarbeit im Bergbau und dessen Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands; ein Kurztrip ins Zentrum der politischen Macht des modernen Deutschland, den Bundestag, der im historischen Reichstagsgebäude residiert. Nicht nur für die israelischen Gäste waren das ganz neue Erfahrungen. Auch viele der deutschen Schüler waren z.B. noch nie in einem Bergwerk.

Im April fliegen die Marburger Schüler nach Israel, um mit ihren Partnern aus Ayanot dann deren Lebensräume zu erkunden. Ein Resumé ihrer Erlebnisse und Erkenntnisse werden die Jugendlichen in den Kurzfilmen ziehen, die sie in zwei Tagen intensiver Arbeit selbst schreiben und produzieren werden. Präsentiert werden diese Filme zum Abschluss der Besuchswoche im Jugenddorf Ayanot in Anwesenheit von Vertretern des Jugenddorfs und der Deutschen Botschaft.<br> <br> Die Begegnungen werden gefördert durch ConAct und das BMFSFJ im Rahmen des Kinder- und Jugend-Plans des Bundes.

Neue Projekte
Last but not least gibt es in diesem Jahr zwei neue, außergewöhnliche Projekte.

Schon Anfang März kommt eine Gruppe beduinischer Mädchen mit drei Betreuerinnen aus Israel nach Frankfurt. Da insbesondere im südlichen Bereich der Negev-Wüste sehr viele Beduinen in untereinander sehr zerstrittenen Stammeskulturen leben und viele der Jugendlichen wenig Zugang zu Bildung haben, hat das israelische Erziehungsministerium in den letzten Jahren Jugenddörfer insbesondere für sie in dieser Region eröffnet. Bis dato wurden jedoch überwiegend Jungen unterrichtet, da die Beduinen nicht gern ihre Mädchen außerhäusig betreut wissen. Ein vor kurzem eröffnetes Jugenddorf nimmt jedoch Jungen und Mädchen gleichermaßen auf. Sie alle haben besondere Führungsqualitäten und starke Charaktere. Die Idee ist, wenn solche Vertreter der einzelnen Stämme miteinander erzogen werden, dass sie schlichtend zwischen den Stämmen wirken können und vor allem Selbstbewusstsein, Emanzipation und Bildung in diese Gemeinschaft tragen können.
Der Besuch in Deutschland soll in der Begegnung mit einer an starken Frauenpersönlichkeiten reichen Kultur und Arbeitswelt gerade für die – im traditionellem Rollenbild sehr benachteiligten – Mädchen Perspektiven eröffnen.

"Darf ich mitspielen?" – Identität, Zugehörigkeit, Ausgrenzung ist das Thema eines Projekts im Juli 2018, an dem je sechs Teilnehmer aus drei verschiedenen Gruppen teilnehmen werden: jüdische Jugendliche, die in Jugenddörfern in Israel leben und teils unterschiedliche Zuwanderungshintergründe haben, Angehörige der Sinti/Roma, die in Deutschland leben, sowie Jugendliche der deutschen Mehrheitsbevölkerung.
Ziel ist es, einerseits in gemeinsamen Aktivitäten und Theaterworkshops Unterschiede und Gemeinsamkeiten der drei Gruppen bewusst zu machen, die Jugendlichen aber andererseits zu ermutigen, aus ihren Gruppen herauszutreten, sich individuell darzustellen und in neuen Konstellationen Gemeinsamkeiten untereinander zu finden.
Posted on 21 May 2018 by admin
Tournee des Äthiopischen Tanz- und Theater-Ensembles im Mai 2018
Von den Heranwachsenden, die in den israelischen Jugenddörfern betreut werden, sind rund ein Drittel äthiopischer Abstammung. Um einerseits ihre künstlerischen Talente zu fördern, ihnen andererseits aber auch die Möglichkeit zu geben, die vielfältige Konflikte, denen sie sich gegenübersehen, künstlerisch auszudrücken und zu verarbeiten, wurde vor zwölf Jahren das äthiopische Tanz- und Theater-Ensemble gegründet. Auf der Tournee nach Deutschland lernen die Jugendlichen erstmals die deutsche Kultur kennen und erfahren, dass sie auch auf diesem für sie fremden Terrain mit ihrer künstlerischen Leistung Applaus und Anerkennung ernten können. Gleichzeitig stehen sie als Botschafter für Israel und zeigen eine andere Seite Israels fernab von gängigen Klischees.

Vom 1. bis 9. Mai 2018 tourt das Äthiopische Tanz- und Theater-Ensemble wieder durch Deutschland. Diesmal präsentieren die zwölf Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren ein ganz neues Stück mit demTitel Back to Black.
Dance tanzt von Kindheit an Ballett und macht gerade eine Tanzausbildung. Ihre Mutter war eine bekannte klassische Tänzerin, der es jedoch nicht gelungen ist, sich lange unter den großen Ballerinen zu halten. Heimlich schreibt sich Dance für Hip Hop ein und will nach Israel reisen, um dort den bekannten äthiopischen Choreographen Beru Teshale aufzusuchen. Als die Mutter ihre Pläne entdeckt, beschimpft sie sie: „Du hast mit den afrikanischen Tänzen nichts zu schaffen. Wir sind kultivierte Menschen.“

Dance fliegt trotzdem, aber Beru Teshale zu finden ist nicht so leicht wie gedacht und auch der Wechsel vom klassischen Ballett zum Hip Hop hat seine Tücken.
Back to Black ist die Geschichte über einen Traum und die Reise dahin. Es ist eine Geschichte über kulturelle Unterschiede, Sehnsucht, Erfolg und gute Freundschaften. Eine Geschichte, die das Herz anrührt, emotional und lustig zugleich ist.

Wie bei früheren Deutschlandbesuchen konzentrieren sich die Auftritte des Äthiopischen Tanz- und Theater-Ensembles v.a. auf Schulen, Jugend- und Senioreneinrichtungen, alternative interkulturelle Theaterprojekte. Sie sind dabei immer wieder auch begleitet von Workshops oder gemeinsamen Aktivitäten und Gesprächen.
Posted on 21 May 2018 by admin
Neues Projekt: Feuerwehrauszubildende zu Besuch in Würzburg
Anfang August stand die Premiere eines neuen Projekts der Kinder- und Jugend-Aliyah an. Eine Gruppe von Jugendlichen, die im Jugenddorf Nahlat Yehuda eine Einstiegsausbildung im Feuerwehrbereich absolvieren, war Gast bei der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg. Während ihres einwöchigen Aufenthalts lernte die Gruppe nicht nur den Umgang mit der hochmodernen Ausrüstung und Technik. Ob Verkehrsunfall, ein in Brand geratenes Haus oder die Personenrettung aus einer Grube, im bestens ausgestatteten Traingszentrum mussten die Jugendlichen vielfältige Szenarien des Feuerwehralltags bewältigen. Einblicke in die besonderen Aufgaben der Feuerwehr anderer Einrichtungen erhielten sie beim Besuch des Ausbildungszentrums der Bergwacht Bad Tölz und der Feuerwehr des Flughafens München. Zeit für Entspannung blieb neben diesem intensiven fachlichen Programm ebenfalls. Im Zeltlager der Jugendfeuerwehr Kitzingen konnten die deutschen und israelischen Feuerwehr-Nachwuchskräfte ungezwungen ihre Erfahrungen austauschen.
Posted on 21 May 2018 by admin
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