AKTUELLES

Praktikumswoche bei der Feuerwehr Würzburg
Teamwork war gefragt bei der ersten Übung der israelischen Jugendlichen, die sie in der Feuerwehrschule Würzburg absolvierten. Denn es ist gar nicht so einfach, aus den einzelnen Feuerwehrschläuchen eine "lange Leitung" zusammenzuschrauben, um den Löschwassertransport zum Brandherd sicherzustellen. Und im Ernstfall muss alles sehr schnell gehen.

Für die Jugendlichen aus dem Jugenddorf Nahlat Yehuda, die schulbegleitend an einer Feuerwehreinstiegsausbildung teilnehmen und zu einer Praktikumswoche nach Würzuburg eingeladen waren, hatte die Staatliche Feuerwehrschule wieder ein hochinteressantes Programm zusammengestellt. In verschiedenen Einsatzszenarien konnten sich die Teilnehmer erproben und lernten auch die vielfältige technische Ausrüstung kennen.

Ob das Aufbrechen einer Tür mit der Brandaxt oder die Rettungsschere zur Befreiung von Personen, die in einem Auto eingeklemmt sind, Kraft und Geschicklichkeit sind in vielen Bereichen von Lösch- und Rettungseinsätzen gefordert. Für Koordination und Organisation der Einsätze hinter den Kulissen sorgen wiederum die Leitstellen. Beim Ausflug zur Feuerwehrschule in Geretsried erfuhren die Jugendlichen in der hochmodernen integrierten Lehrleitstelle, wie viel Urteilsvermögen und Verantwortungsbewusstsein trotz aller technischen Unterstützung mit dieser Tätigkeit verbunden ist.

Es war dad dritte Mal, dass eine Gruppe aus Nahlat Yehuda zu Gast bei der Feuerwehrschule Würzburg war und dort eine intensive Woche mit fachlicher Weiterbildung und vielfältigen Eindrücken in Deutschland erlebte. Einige Bilder von den Aktivitäten während des Besuchs finden sich wieder auf unserer Facebook-Seite .
Posted on 06 Aug 2019 by admin
Israelische Schüler zu Ausbildungswoche bei Polizei Hessen
Wie trainiert die Polizei in Deutschland? Welche Aufgaben muss sie erfüllen, auf welche technischen Hilfsmittel kann sie zurückgreifen? Zehn Jugendliche aus dem Jugenddorf Hodayot, die schulbegleitend eine Polizei-Einstiegsausbildung machen, hatten in diesem Jahr wieder die Gelegenheit zu einem einwöchigen Praktikumsbesuch bei der hessischen Polzei. Sie erlebten dabei unter anderem Theorie und Praxis der Hundestaffel, die Einsatzfahrzeuge der Polizei oder die gefährliche Arbeit eines Entschärferteams und konnten sich selbst bei verschiedenen Einsatztrainingseinheiten beweisen.

Das Jugenddorf Hodayot bietet wie Nir Ha'emek und Kannot für Oberstufenschüler neben der klassischen Schulbildung auch eine Polizei-Einstiegsausbildung an. Einmal im Jahr lädt die Polizei Hessen Polizei-Auszubildende aus Hodayot, die Polizei Sachsen Schüler aus Kannot und die Polizei Rheinland-Pfalz Jugendliche aus Nir Ha'emek zu einer Ausbildungswoche ein. In Hessen und in Sachsen existiert dieses erfolgreiche Projekt seit nunmehr zehn Jahren.

In Kürze kommen die israelischen Schüler aus Nir Ha'emek zur rheinland-pfälzischen Polizei und erleben dort Training, Aufgaben und Arbeitsmethoden sowie Organisation der deutschen Polizei. Schon im Juni hatten rheinland-pfälzische Polizeiabsolventen ihr Partner-Jugenddorf in Israel besucht und neben Gesellschaft und Kultur auch die Arbeit der israelischen Kollegen kennengelernt.
Posted on 01 Aug 2019 by admin
Ein leibhaftiger Landespolizeipräsident
... zum zehnjährigen Jubiläum.

Mit einem leibhaftigen Landespolizeipräsidenten kommt man auch nicht jeden Tag ins Gespräch. Für die 14 Jugendlichen aus dem Jugenddorf Kannot, die zu einem einwöchigen Praktikumsbesuch bei der sächsischen Polizei zu Gast waren, war die Begrüßung durch Landespolizeipräsident Horst Kretzschmar und Polizeipräsident Jörg Kubiessa in der Polizeidirektion Dresden ein besonderer Termin.

Seit zehn Jahren existiert dieses erfolgreiche Projekt, bei dem alljährlich eine Gruppe israelischer Heranwachsender, die in ihrem Jugenddorf Kannot schulbegleitend eine Polizeieinstiegsausbildung absolvieren, zu einer Praktikumswoche nach Sachsen kommen. Inzwischen sind auch die Gegenbesuche eine liebgewordene Tradition, wenn besonders ausgezeichnete sächsische Polizeiabsolventen ihrerseits nicht nur das Partnerjugenddorf Kannot besuchen, dessen pädagogische Konzepte und den israelischen Alltag kennenlernen, sondern auch die Gelegenheit erhalten zu einem Erfahrungsaustausch und seltenen Einblick in die Arbeit der israelischen Kollegen.

Für die Jugendlichen aus Kannot war es wieder eine an Eindrücken und Erfahrungen reicher Besuch, sowohl in fachlicher als auch kultureller Hinsicht. Im sächsischen Landeskriminalamt in Leipzig wurde die Gruppe in die Technik des Phantombilds eingeführt, besuchte die dortige Synagoge und sah beim Stadtrundgang auch die Stolpersteine, die an die Opfer des Holocaust erinnern. Im sächsischen Landtag erlebten die Heranwachsenden hautnah einen Teil der föderalen Verfassung Deutschlands, konnten das Dresdener Fußballstadion besichtigen und die wiederaufgebaute Frauenkirche sehen.

Unsere Facebook-Seite zeigt einige Impressionen vom Besuch der Gruppe.
Posted on 25 Jul 2019 by admin
Austauschprojekt Marburg - Ayanot
Eine Stadt lernt man am besten kennen, wenn man sie selbst erkundet - das gilt auch für Tel Aviv. Die Gelegenheit dazu hatten zwölf Schülerinnen und Schüler der Adolf-Reichwein-Schule (Marburg) gemeinsam mit ihren israelischen Austauschpartnern aus dem Jugenddorf Ayanot. Bei einem interaktiven Stadtspiel zum Thema „Verantwortung“ lernten sie mit Aufgaben und Vorträgen die Gegenwart und Vergangenheit Tel Avivs kennen.

Dieses Stadtspiel war Teil eines Begegnungsprogramms zwischen Jugendlichen aus Marburg und Ayanot, einem Jugenddorf südlich von Tel Aviv. Dies ist die dritte Runde des Projekts, das jeweils aus einem Besuch in Marburg und einem in Ayanot besteht. Bereits im vergangenen Herbst waren die Israelis bei ihren deutschen Partnern zu Gast, bei denen sie auch untergebracht waren. Die Wiedersehensfreude am Flughafen Tel Aviv war daher besonders groß.

Die aktuelle Austauschrunde hatte das Thema „Verantwortung“. Es zog sich durch das Programm der gesamten Woche in Israel, in der die Jugendlichen Land, Kultur, Gesellschaft und Alltagsleben kennenlernten. Die gesammelten Eindrücke wurden anschließend in Kurzfilmen verarbeitet, die die Jugendlichenin vier gemischten Teams gemeinsam konzipierten, umsetzten und natürlich zum Abschluss öffentlich vorführten.

Auf unserer Facebook-Seite zeigen wir zwei der Abschlussfilme sowie Impressionen vom Programm während der Begegnung.

Das Projekt wurde gefördert von ConAct und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Elektro-Auszubildende aus Kfar Galim

Noch wahrend der Tournee des Kammerensembles kam bereits die nächste israelische Jugendgruppe zu einer Praktikumswoche nach Frankfurt. Vom 8. bis 15. April waren Heranwachsende aus Kfar Galm, die schulbegleitend eine Ausbildung im Elektrobereich absolvieren, Gäste der Handwerkskamer Rhein-Main.

Schwerpunkt des Besuchs war wie gewohnt der Unterricht bei den deutschen Elektro-Meistern in den modern ausgestatteten Werkstätten der Handwerkskammer. Aber die Jugendlichen bekamen auch die Gelegenheit, in einige andere Handwerkszweige hineinzuschnuppern und sich an deren typischen Werkzeugen zu erproben. Dass es beispielsweise in der Schreinerwerkstatt eine ganz eigene Herausforderug ist, aus Holz einen sauberen Schlitz herauszustemmen, stellten sie dabei schnell fest.

Spiel, Spaß und Bildung erlebten die Jugendlichen dann im Experiminta ScienceCenter, dem Mitmachmuseum in Frankfurt. Ob schiefe Ebene oder Hebelwirkung, Lichtbrechung oder Schwingungsfeder, was in der Schule oft trockener Unterricht ist, konnte hier an vielen Stationen praktisch ausprobiert werden.

Beim Abflug nahmen die Heranwachsenden reiche Erfahrungen mit in ihr Jugenddorf: Neben dem speziellen fachlichen Gewinn sehen sie den Wert und die Vielfalt ihres gewählten Berufs nun mit neuen Augen und gewinnen daraus Motivation für ihren eigenen beruflichen Lebensweg.
Posted on 16 May 2019 by admin
Tournee des Kammerensembles der Jugend-Aliyah
Vom 2. bis 10. April 2019 war ein Kammerensemble der Kinder- und Jugend-Aliyah aus Israel zu einer Konzertreise in Deutschland.

Elf junge Musiker und Sänger stellten unter der Leitung von Dirigent Dr. Lev Arstein die kulturelle Vielfalt der israelischen Gesellschaft musikalisch vor. Die Zuwanderer aus allen Ländern der Welt haben auch die Musik vielfältig geprägt und Neues entstehen lassen.

Mit klassischen Instrumenten und Gesang wurden historische Werke aus den Ursprungsländern dargeboten, alte osteuropäische Klänge sowie Melodien, die in Israel aus dem Schmelztiegel der Kulturen entstanden sind. Diese Lieder sind westlich wie auch orientalisch geprägt und reichen von den frühen Jahren der Staatsgründung bis in das heutige moderne Israel.

Die Jugendlichen des Kammerensembles leben in verschiedenen israelischen Jugenddörfern. Sie sind Teil des philharmonischen Orchesters der Kinder- und Jugend-Aliyah, in dem Heranwachsende aus etwa 25 verschiedenen Jugenddörfern miteinander musizieren. Bereits zum 12. Mal war das Kammerensemble als Repräsentant des Orchesters in Deutschland auf Tournee.
Posted on 21 Feb 2019 by admin
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